GSM Handyortung
Eine Handy Ortung bei den im Internet verfügbaren Diensten erfolgt in der Regel per GSM Ortung.
Handyortung per GSM
(Global System for Mobile Communications):
Ursprünglich stand GSM für Groupe Spécial Mobile. Die Groupe Spécial Mobile wurde bereits 1982 von der CEPT (Conférence européenne des administrations des Postes et Télécommunications) gebildet und beauftragt, eine einheitliche Mobilfunktechnik für Europa zu entwickeln. Schon 1987 wurde von der GSM ein europaweit einheitlicher Mobilfunkstandard gleichen Namens festgelegt. Heute ist GSM der populärste Mobilfunkstandard der Welt und wird in über 200 Ländern der Erde genutzt. In Deutschland ist GSM Grundlage der D- und E-Netze.
Wird ein Handy eingeschaltet, bucht sich automatisch die eingelegte SIM Karte in die nächstgelegene Funkzelle ein und man hat Netzempfang.
Das Mobilfunknetz setzt sich aus vielen einzelnen Funkzellen zusammen, welche sich wie Bienenwaben über das Land ganze Land erstrecken siehe Bild). Die Funkmasten der Netzbetreiber erzeugen die Signale für die Funkzellen.
Bei einer Handy Ortung wird nun die Funkzelle abgefragt, in welche sich die SIM Karte als letztes aktiv eingebucht hat und die entsprechenden Koordinaten werden in genaue Straßenangaben umgewandelt. So wird die aktuelle Position ermittelt. Die Handy Ortung ist jedoch nicht immer genau, da dies von der Größe der Funkzelle abhängt.
Die Größe dieser Funkzellen ist abhängig von der Dichte der Funkmasten. Je geringer der Abstand zwischen den Funkmasten ist, desto kleiner sind die Funkzellen und umso genauer kann die Position bei einer Handy Ortung bestimmt werden.
Eine Handy Ortung in ländlichen Gebieten ist oftmals nur auf einige Kilometer genau, da hier nur eine geringe Anzahl an Funkmasten uns somit größere Funkzellen zur Verfügung stehen.
In Städten ist die Handy Ortung manchmal bis zu 50m genau, da die Funkzellen in Ballungsgebieten wesentlich kleiner sind.
Lesen Sie in Teil 2 wie eine Handyortung per GPS funktioniert.